„Who am I allowed to be“ ist ein autobiografisches fotografisches Projekt, das sich mit Identität, Mutterschaft und gesellschaftlichen Zuschreibungen auseinandersetzt.
Ausgehend von meiner eigenen Lebensrealität als Mutter untersuche ich in Selbstporträts und fragmentarischen Einblicken in meinen Alltag das Spannungsfeld zwischen individueller Identität und den Rollenbildern, die einer Mutter übergestülpt werden und der damit verbundenen Erwartungshaltung.
Im Zentrum steht die Frage, inwiefern sich Selbstwahrnehmung und tatsächliche Selbstwirksamkeit verändert, verschiebt oder einschränkt, wenn gesellschaftliche Erwartungen an Fürsorge, Verantwortung und Weiblichkeit wirksam werden.
Die fotografischen Arbeiten bewegen sich zwischen Intimität und bewusster Inszenierung. Sie zeigen Momente des Zweifelns, der Überforderung, der Selbstbehauptung und Aneignung.
Das Projekt versteht sich als persönliche und gleichzeitig gesellschaftlich verortete Auseinandersetzung mit der Frage, welche Räume für Identitäten innerhalb von Mutterschaft existieren – und welche erst geschaffen werden müssen, individuell und strukturell.