Das Projekt „Nicht mitgedacht“ untersucht die Lebensbedingungen und -realitäten von Menschen, die alleinverantwortlich für ihre Kinder sind.
Alleinerziehende Menschen sind ein wesentlicher Teil der Gesellschaft und gleichzeitig sehr häufig von strukturellen Benachteiligungen stark betroffen. Ihre Perspektiven bleiben jedoch im öffentlichen Diskurs oft unterrepräsentiert oder werden vereinfacht dargestellt.
In Portraits und persönlichen Statements nähert sich das Projekt individuellen Erfahrungen an und setzt diese in Beziehung zu gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.
Im Fokus stehen Alltag, Verantwortung, emotionale Belastung, aber auch Selbstbestimmung und individuelle Resilienz.
Das Projekt befindet sich aktuell in der Recherche- und Entstehungsphase und ist als langfristige künstlerische Arbeit angelegt.